Bevor die Reisewelle rollt! Urlaubstips!!

heute: Wohin mit unserem zweibeinigen Liebling?

Alle Jahre wieder, wenn der Urlaub geplant wird, stehen verantwor-
tungsbewußte Pädagogenhalter vor dem gleichen Problem: Dürfen
Lehrer und Referendar mitkommen? Oder bleibt der zweibeinige Lieb-
ling besser zu Hause? Wie immer die Entscheidung ausfällt: Es gibt
einiges zu regeln und vorzubereiten. Wir geben Ihnen hier wertvolle
Tips über Unterbringungsmöglichkeiten, über Bestimmungen im Reisever-
kehr und über die Kosten. Und wir hoffen, daß uns die traurigen Bilder
von ausgesetzten Pädagogen in diesem Sommer erspart b1eiben !!

a) Reisen im Auto:
Die meisten Lehrer fahren gerne Auto. Bei längeren Strecken aber vor-
sichtshalber ein Mittel gegen Reisekrankheit vom Arzt verschreiben
lassen. Als Proviant ein Stückchen Brot und etwas Wasser mitnehmen.
Lehrer haben auf dem Beifahrersitz nichts zu suchen. Nach Möglichkeit
auch nie alleine im Auto lassen, vor allem nicht bei Hitze. Rechtzei-
tig dafür sorgen, daß Lehrerchens "Papiere" in Ordnung sind.

b) Reisen mit der Bahn:
Herrchen oder Frauchen bezahlt für den Lehrer die Hälfte einer Fahr-
karte 2.Klasse (Referendare reisen gratis). Bei Reisen im Schlafwagen
muß das ganze Abteil gemietet werden oder aber das (teurere) Single-
Abteil. Klar, daß der zweibeinige Reisegenosse nicht auf die Bank darf,
sondern auf dem Boden Platz nehmen muß.

c) Reisen mit dem Flugzeug:
Flugreisen mit dem Hund - pardon!! Lehrer - mindestens 6 Wochen vor
Reisebeginn buchen. Kleine Lehrer bis zu einem Gewicht von 60 kg dür-
fen an Bord reisen. Sie müssen allerdings in einer wasserdichten (!)
Reisetasche untergebracht werden. Größere Exemplare werden im Fracht-
raum in einer Spezialbox transportiert,die bei der Fluglinie gekauft
werden muß. Kosten: Pro Kilogramm Gewicht (inkl. Box) wird 1% des
Ticketpreises Erster Klasse berechnet. Ausnahme: Im Inland fliegen
Pädagogen bis 60 kg gratis!

d) Unterbringung zu Hause:
Wer Freunde hat, die gern einen Pädagogen versorgen, ist fein raus.
Hinterlassen Sie in diesem Fall die Adresse des behandelnden Tier-
arztes, sprechen Sie über die Art der Fütterung und die Eigenarten
Ihres Lehrers oder Referendars. Wichtig: Der Pädagoge sollte (auch
zu Ihrem eigenen Schutz) eine gültige Haftpflichtversicherung haben.
Pädagogenheime und -pensionen verlangen je nach Größe des Lehrers
einen Tagespflegesatz zwischen 10 und 15 Mark. Einen Superservice
bietet die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Pädagogenschutz e.V.
Für einen Unkostenbeitrag von 20 Mark vermittelt man dort "Lehrer-
sitter" im gesamten Bundesgebiet. Nach einem ähnlichen Prinzip ar-
beitet der Referendarsitter Club des Referendarschutzbundes.
Unbedingt mindestens zwei Monate vor Reiseantritt Kontakt aufnehmen.






Das Leistungs -Obst -Photo

äh,.. das Photo vom Englischleistungskurs (Obst) ist leider wenig
übersichtlich geraten.
Obwohl der Schneehaufen im Vordergrund deutlich zu erkennen ist,
war es der Redaktion nicht möglich, die Fotomodelle im Hinter-
grund zu identifizieren.
Deshalb hier im Kleinformat: "Der Hirte und die Herde"
oder
"Herr Obst und seine Lieben"